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Kristina Marlen, Berlin - Biographie erotischer Körperarbeit

 MG 0878 LoNachdem ich Kultur- und Sozialwissenschaften und Jura studiert habe, machte ich 2006 mein Examen als Physiotherapeutin. Heute arbeite ich als Physio- und Körpertherapeutin , (Yoga-)lehrerin, und Trainerin in eigener Praxis. Zudem bin ich Tänzerin, Sängerin und Performerin. Meine Liebe gilt dem zeitgenössischen Tanz, der Contact Improvisation sowie der Kunst der Improvisation überhaupt. Mein Ansatz ist dabei einer der liebevollen Annahme dessen, was ist.

 

2008 begann ich meine Körperarbeit um den sexuellen Aspekt zu erweitern. Grundlage war dabei das tantrische Ritual, dessen Grenzen ich seitdem kontinuierlich erforsche und erweitere. Menschen zu berühren, ist im Wortsinne Beruf und Berufung für mich. Die Sexualität in diesen Prozess einzubeziehen, eröffnet eine weitere Dimension, die spannend, tief und nährend ist. An der Arbeit mit sexueller Energie faszinieren mich Ästhetik und Poesie genauso wie Brüche und Widersprüche, die dem Begehren und den Körperbildern innewohnen.

 

Ich bezeichne mich als Queer und benutze diesen Begriff als Hilfskonstruktion für meine Haltung, dass Begehren und Sexualität, Geschlechtsidentität und  Liebe unendlich vielfältig sind und vielfältigen Ausdruck brauchen. 
Mich interessieren Kink und BDSM Praktiken, weil ich an allem interessiert bin, was das menschliche Empfindungs- und Ausdrucksspektrum erweitert. Mich interessieren alle Farben der Empfindungspalette, und unsere Sehnsüchte sind der Schlüssel zu großer Kreativität und Freiheit.

 

Das Tabu und die Zensur sind die Gegenspieler unseres spielerischen, starken und lustvollen Selbstes.


Ich liebe es, Menschen in  Erfahrungsräume zu begleiten, in denen sie völlig neue Qualitäten erleben können; Ausgeliefertsein als Steigerung der Hingabe, süßen Schmerz, ihre eigene Sehnsucht nach Macht oder Ohnmacht. Aber auch Verletzlichkeit, Offenheit und die Erfahrung, darin gehalten zu sein. Vielleicht, dass Gefühle, die sie nie miteinander in Verbindung gebracht haben, ganz dicht beieinander liegen. Dabei mag ich es, sensible Begleitung  zu sein, wenn sich neue Wege auf der Emotionslandkarte erschließen und lerne selbst jedes Mal neu dazu.

Ich halte und unterstütze diese Reiseabenteuer.

 

In meinen Workshops schaffe ich einen sexuellen Forschungsraum, in dem ich Tantra mit Elementen aus dem Tanz, der Körperarbeit und der Contact Improvisation verbinde. So werden unsere Körper sinnlich, empfänglich und durchlässig für Spontanität. Die Wahrnehmung wird verfeinert, die Neugier geweckt und wir öffnen uns für starke genauso wie für feine Reize, Hingabe, Schmerz, Intensität und Lust.

 


Zu den Menschen und Orten, die mich auf diesem Weg am meisten inspiriert haben, gehören unter anderem Barbara CarellasDossie Easton, Annie Sprinkle, meine Freundin und Wegbegleiterin Ruby Luna May, Felix Ruckert und die Schwelle 7 Berlin, Dasnyia Sommer, sowie die feministische Aktivistin und Gründerin des legendären Shops "Sexklusivitäten"  Laura Meritt.

Über drei Jahre bildete ich mit Kollegin und Freundin Klara Luhmen die Sacred Kink Academy, eine starke und fruchtbare Zeit, für die ich mich bedanke.

 

Fesseln lernen durfte ich unter anderem bei Amalion (Berlin) ,das ShibariDojo (Shibari Bar), Felix RuckertYoroi Nicolas , Gorgone, Hajime Kinoko, Nawashi Kanna, Riccardo Wildties, Ren Yagami, Miu-Miu und weiteren.

 Zu meinen wichtigsten Lehrer_innen für Tanz und Performance gehören Jess Curtis, Keith Hennessy, Kathleen Hermesdorf, Stephanie Maher, die Ponderosa und viele mehr.